Podcasthon 2026 - Sex and the City – oder: Warum ein voller Schuhschrank ein Leben auf der Parkbank nach sich zieht

Shownotes

In dieser besonderen Folge des Mutter-Tochter-Podcasts "Stopp mal – der Mutter-Tochter Talk" nehmen die beiden Gastgeberinnen, Mutter und Tochter, an der internationalen Charity-Initiative Podcasthon teil und stellen im Rahmen einer Spezialfolge die Organisation diakonia und insbesondere deren Secondhand-Laden "kleidsam" in München vor, wobei sie ihren typischen generationsübergreifenden Dialog und Bezug zu Serien und Filmen beibehalten.

Zu den Highlights zählen der humorvolle und persönliche Austausch über Secondhand-Erlebnisse, die kritische Reflexion über Konsumverhalten anhand einer ikonischen Szene aus "Sex and the City", die emotionale Verbindung der Gastgeberinnen zum vorgestellten Laden, die Diskussion über soziale Integration und Menschenwürde sowie inspirierende Anekdoten über den Kreislauf von Kleidung und die Bedeutung von Nachhaltigkeit.

Am Ende der Folge rufen die Gastgeberinnen dazu auf, soziale Projekte wie die diakonia durch Sachspenden zu unterstützen, betonen die Bedeutung von Integration und Nachhaltigkeit.

Transkript anzeigen

00:00:03: Stopp mal der Mutter-Tochter Talk.

00:00:06: Beim Serienbinschen und Filme schauen, die Stopptaste drücken

00:00:09: ... Und

00:00:11: quatschen!

00:00:12: Weil uns vom Bild schon gerade was

00:00:13: anspringt.

00:00:14: Dass uns irgendwie an uns erinnert.

00:00:17: Machen wir ständig.

00:00:19: Zwei Generationen.

00:00:20: Und zufällig verwandt.

00:00:24: Hallo und grüß Gott.

00:00:25: ich begrüße euch heute zu einer ganz besonderen Folge von Stopp Mal der Mutter Tochter Talk Und zwar findet der ausnahmsweise schon gleich nach dem letzte Woche ja schon gelaufen sind und nächste wieder im Rahmen des Podcaston statt.

00:00:41: Podcaston wie Marathon, ihr hört hier gerade nebenbei denn ihr könnt uns nicht sehen.

00:00:46: auf YouTube sind wir diesmal nämlich nur mit dieser Folge auch nur in antworten strichen nur quasi im audio.

00:00:52: tatsächlich

00:00:53: wir sind verlottert aus.

00:00:55: eventuell machen wir hinterher ein foto und zeigen euch wie wir wirklich aussehen wenn Keiner beim Godcasten zuschaut.

00:01:01: Also Podcaston wie Marathon?

00:01:04: Aber keine Angst, es geht nicht über zweiundvierzig Kilometer.

00:01:08: Gott

00:01:08: nein!

00:01:09: Was ist der Podcaston?

00:01:12: Der Podcaston ist eine internationale Charity-Initiative bei der Podcaster weltweit also aus über vierzig Ländern jeweils eine beliebige gemeinnützige Organisation oder eben ein soziales Projekt vorstellen können und diese dann quasi so mit unterstützen.

00:01:29: Und die Teilnehmer veröffentlichten eine Woche lang spezialisierte Folgen, deswegen heute auch unser Spezial um für den guten Zweck zu werben.

00:01:37: Genau genau!

00:01:38: Also das ist jetzt genau diese eine Woche in der wir eben auch senden und wir haben uns deswegen natürlich auch eine gemeinnützige Organisation herausgesucht einen Sozialbetrieb und zwar die Diakonia heißt

00:01:53: er

00:01:54: und gehört zur Diakonie München-und Oberbayern, ist auch eng mit der evangelischen Kirche verbunden.

00:02:01: Das war es glaube ich nicht unser Hauptantrieb...

00:02:05: Also das wusste ich bisher nicht!

00:02:07: Ich bin ja evangelisch.

00:02:10: Du hingegen nicht?

00:02:11: Ich bin theoretisch

00:02:12: katholisch.

00:02:12: Ja und weißt du auch

00:02:13: warum?!

00:02:14: Weil mein Vater katholisch ist.

00:02:17: Ich bin ja evangelisch, weil ich aus einem hugenotischen... Also mütterlicherseits aus einem hugenotischen Haushalt stammte.

00:02:23: Das

00:02:24: hast du mal gesagt?

00:02:24: Ehemal zu genottisch natürlich.

00:02:26: Die sind dann irgendwann aus Frankreich vertrieben worden und so.

00:02:29: Aber da sind dann also alle evangelisch gewesen!

00:02:32: Und ich habe im Religionsunterricht immer irgendwie drunter gelitten dass man alles lernt nur nichts über Religion.

00:02:39: Also ich wusste nichts über die Bibel zum Beispiel.

00:02:41: Was

00:02:43: habt ihr denn gemacht im Relierunterricht?

00:02:45: Moment, Orangenanbau in Venezuela!

00:02:48: Da kann ich mich super gut noch dran erinnern.

00:02:51: Echt?!

00:02:51: Also solche Themen, das ging also mehr so in die Ethik natürlich hinein... Das haben wir

00:02:55: auch gemacht.

00:02:55: Wir hatten z.B.

00:02:56: Zoos ja oder nein.

00:02:58: Das machen wir mal in einer anderen Podcast-Folge.

00:03:01: Wir haben gerade Matagasker geguckt

00:03:03: und es war wirklich schön.

00:03:04: So Ich möchte an der Stelle sagen Geht's

00:03:06: Voll zur Kirche Lass mal die Kirchen im Dorf.

00:03:08: Wir sind schon wieder übel abgedriftet.

00:03:12: Also wir kommen daher, dass quasi die Diakonimidien mit Oberbayern eng mit der evangelischen Kirche verbunden ist und ich hab euch... Ich muss das jetzt noch abschließen!

00:03:21: Tust du?

00:03:22: Meine drei Kinder katholisch traufen lassen damit sie einen vernünftigen Religionsunterricht bekommen?

00:03:27: Und dann haben wir über Zoos gesprochen.

00:03:29: Naja jetzt

00:03:31: Ach so, ja da.

00:03:32: In der Schule

00:03:33: auch.

00:03:33: Aber trotzdem habt ihr viel mitgekriegt und euch dann später quasi in Ruhe entscheiden können ist es für euch die richtige Religion oder ist die Kirche für dich?

00:03:40: Das ist gar nicht unser Thema heute!

00:03:43: Es geht also um die Diakonie.

00:03:46: und weil wir ja unserem Framing wie das so schön heißt für unseren Podcast treu bleiben wollen, der da heißt Binschen und Quatschen hat uns natürlich eine Serie inspiriert.

00:03:59: Absolut,

00:04:00: wie immer!

00:04:00: Zu dieser Diakonie eng verbunden mit der Evangelischen Kirche.

00:04:03: die können jetzt draußen schon mal raten was das für ne Serie sein könnte.

00:04:06: Zehn Leute haben gerade abgeschaltet und dachten sich was zum Teufel passiert in den Leuten?

00:04:12: Ich fasse das nochmal zusammen ja so ich glaube nämlich um den Übergang mitzukriegen sollten wir sagen Wir haben es offen sehr speziellen Aspekt der Diakonie fokussiert.

00:04:25: Genau!

00:04:26: Deswegen glaube ich, es lohnt sich kurz zu sagen was wir uns vorgestellt, also was genau wie vorstellen wollen.

00:04:32: deswegen würde ich die Boutique kurz vorstellen und dann würde ich sagen wieso wird uns eine bestimmte Serie ausgesucht haben?

00:04:40: Wir sind jetzt im Konzept nicht einig...

00:04:41: Nee, wir sind uns im Konzert uneinig.

00:04:43: Das kann

00:04:43: ja mal passieren weil ich wiederum hätte gedacht jetzt habe ich dir so ne Stahlvorlage gegeben.

00:04:48: Ich fahsele von der Kirche

00:04:53: City.

00:04:53: Genau,

00:04:54: das wäre doch

00:04:54: Kirche-Sex.

00:04:55: Naja...

00:04:56: Ja ist ein bisschen platt oder?

00:04:59: Jetzt ist jeden Fall da.

00:05:00: Stopp mal!

00:05:01: Zwei Minuten die rausgeschnitten werden.

00:05:04: Also okay ich sage dir jetzt wie ich das für sinnvolle achte.

00:05:07: Jass auf Diokonie Evangelische Kirche.

00:05:11: Entschuldigung, wir kriegen gerade nicht

00:05:12: einen.

00:05:13: Und dann ist die wirklich wichtige Information weil wir gesagt haben nicht so viele Insider damit auch jeder noch mit kommt da draußen.

00:05:20: Wir stellen eine Boutique vor.

00:05:21: Richtig!

00:05:22: Von Boutik auf Shoppen, von Shoppen auf Sex and the City.

00:05:25: Das ist doch mal ein geschlossener Kreis.

00:05:28: Und jetzt bringen wir aber erst kurz über Sex & The City und stellen dann die Boutiques vor.

00:05:32: Da

00:05:32: machen wir das.

00:05:33: Also Sex&The City Eine Serie die ich übrigens nicht mehr angucken kann oder nicht mehr oft angucken Kann weil Ich sie teilweise schon echt crazy finde was die Charaktere da machen.

00:05:43: Aber sehr ikonische Serie.

00:05:46: Es geht um viele Frauen, viele Freundinnen.

00:05:48: Die sind alle ungefähr in ihren Dreißgarn und leben in New York Und sind ja sehr emanzipierte Frauen.

00:05:54: es gibt viel um Sex und Beziehungen aber auch um ihre Arbeit etc.

00:05:59: wie auch immer So auf jeden Fall unsere Hauptperson Carrie Bradshaw schreibt auch eine kleine Kolumne über Sex and the City Und sie hat einen extremen Shopping Waren.

00:06:10: Sie lebt in ihrem kleinen Apartment Kann sich das gerade so leisten, aber sie liebt Shoppen.

00:06:15: Vor allem Schuhe Manolo Blanik.

00:06:17: Sie kauft sich super viele Schuhen.

00:06:20: und dann gibt es eine Szene die ich nach wie vor unglaublich lustig finde wo sie mit ihrer Freundin Miranda in einem Schuhgeschäft ist und sagt sie ist so unglücklich weil sie kann sich ihre Miete nicht mehr leisten, sie können sich ihre Wohnung nicht leisten.

00:06:32: Und dann fragt Miranda sie wie viel Schuher sie hat und sie sagt ja vierzig von denen ungefähr?

00:06:38: Aber das sind ja nur Viertausend.

00:06:40: und dann sagt Miranda Das sind vierzechtausend.

00:06:43: Dollar wohl gemüht?

00:06:43: Dollar natürlich!

00:06:44: Ist ja

00:06:44: das ungerechnet, also... ...vierzig Paar Schuhe und das Paar kostet tausend Euro?

00:06:49: Jaa!

00:06:50: Manolo

00:06:50: Blanik?!

00:06:51: Das sind schon teure Schuhen, das ist so eine Jimmy-Tschuh-Geschichte.

00:06:54: Und Louboutin?

00:06:55: Ich spreche

00:06:56: auch Schu.

00:06:57: Schön!

00:06:58: Schön, dass wir die gleiche Sprache sprechen.

00:07:00: Also Moment, wir müssen jetzt quasi... Bist du sicher?

00:07:02: Vierzigmal Tausende... Du

00:07:04: willst es echt durchrechnen?

00:07:05: Nein,

00:07:05: eigentlich geht's schon.

00:07:06: Vierzig mal Tausenden sind vierzigtausende, das stimmt natürlich.

00:07:10: Sie stellt also erschreckend fest, dass sie vierzigtausend Euro für Schuhe ausgegeben hat und keinen Orte an dem sie leben kann.

00:07:17: Und überlegt nochmal ob das wirklich die richtigen Prioritäten sind?

00:07:21: Aber sie ändert es natürlich nicht!

00:07:22: Sie kauft sich einfach mehr Schuhen.

00:07:23: Zumal... Das ist schon kritisch weil wo stellst du den Schuhschrank hin wenn du keine

00:07:28: Ohne hast?

00:07:29: Ganz genau.

00:07:31: Genau, und das war also die Szene quasi wo wir gedacht haben... Das hat Gesprächsbedarf?

00:07:36: Das hat definitiv Gesprichtsbedarf.

00:07:38: sollte man sich wirklich so viele neue Sachen kaufen wenn man dafür nirgendwo wohnen kann!

00:07:43: Das hat wirklich Serienpotenzial bis in Realitätsfern.

00:07:46: Aber okay, es ist unser Aufhänger.

00:07:49: Es

00:07:49: ist unsere Aufhänge denn vorstellen wollten wir heute Diakonia Kleidsam.

00:07:54: Das gehört zur Diakonie.

00:07:55: Diakonia Kleidsam ist ein kleiner, extrem schnuckeliger Secondhand-Laden in München.

00:08:04: Nur für Frauenklamotten muss man sagen?

00:08:06: Es gibt dann, reden wir nachher noch kurz drüber ... Ein kleiner Side Step!

00:08:10: Kann man das sagen, Side

00:08:12: Step?

00:08:12: Nein, kann man auch nicht sein... Was sagt

00:08:13: man denn wenn man mal so schnell neben raus was sagt?

00:08:17: So nebenbei?

00:08:17: Keine

00:08:18: Ahnung, das müssen wir uns wirklich genauer überlegen.

00:08:20: Ist es kein Side Plot und es ist kein Side Step?

00:08:22: aber Theoretisch machst du einige Side Steps aus dem Laden vorne an der Blutenburgstraße.

00:08:28: Wenn du nämlich um die Ecke gehst, hinten da ist fast wie so ein kleines, kann man schon sagen, fast wie einen Gartenhäuschen oder ein kleineres Häuschen und dann sind die Designerklamotten drin.

00:08:38: Genau!

00:08:39: Es wären also ein paar mehr Side Step's aber okay.

00:08:41: Und was ist jetzt das Wohltätige daran dass sie uns mit Kleidung versorgen?

00:08:46: Zu günstigen Preisen.

00:08:48: Nein, das ist eben nicht... Also es geht ja darum, wer wollte das erzählen?

00:08:52: Ich oder du?

00:08:52: Weil ich reiß' das jetzt einfach mal an mich!

00:08:54: Wir

00:08:54: sind eine Person, du und ich.

00:08:56: Wer von uns das jetzt

00:08:57: sagt?!

00:08:57: Ist ja völlig egal.

00:08:58: Es geht tatsächlich darum, ich hab die entdeckt weil ich im BR einen Beitrag drüber gesprochen habe über Kleidsam.

00:09:04: Das ist schon ein paar Jahre hier.

00:09:06: Die haben vor zwei Jahren haben sie ihr zwanzigjähriges gefeiert.

00:09:09: Denn das ist eine Initiative Für langzeitarbeitslose Frauen.

00:09:15: jetzt in dem Fall, die Diakonie und Diakonia haben einige Projekte für Leute, die auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben unterzukommen.

00:09:27: Aufgrund verschiedenster im weitesten Sinne... Handicaps und die dann quasi dort wieder integriert werden in den Arbeitsmarkt.

00:09:36: Und es sind auch schon ganz viele jetzt zum Beispiel aus diesem Secondhand-Geschäft, die da angefangen haben.

00:09:41: Dann im Laufe der Jahre auch wieder Arbeitsmarkt angekommen.

00:09:47: Also eine Initiative für, kann man glaube ich sagen langzeitarbeitslose Frauen.

00:09:52: Das ist das Besondere eben daran und funktioniert Secondhand jetzt nicht so dass du sagst geht mein Zeug hin und die verkaufen dich kriegt Geld?

00:10:00: Ich glaub so funktionieren auch noch viele Secondhand-Laden

00:10:03: manchmal

00:10:04: also in meiner Jugendzeit.

00:10:06: Wann war es

00:10:08: jüngst?

00:10:08: Jüngst, vor kurzem.

00:10:10: Als das gerade so anfing auch mit den Second-Hand-Läden war es immer so du hast quasi auf Kommission deine Sachen dahin gegeben und dann bis jede Woche bist du hin und geschluft und mal die Miete wieder ein Ding machen.

00:10:23: Habt ihr denn schon was verkauft?

00:10:25: Wie viele Schuhe hast du in der Maske gekauft?

00:10:26: Na da wenig!

00:10:27: Weil also so ganz am Anfang habe ich erst einmal

00:10:30: die

00:10:30: Telefonrehnung bezahlt und dann gab's Schuhen und Jimmy Chou... Du hast

00:10:33: nicht vierzigtausende Euro für Schuher ausgegeben.

00:10:36: Jimmy Choo gab's damals noch.

00:10:37: Natürlich noch nicht.

00:10:38: Das glaube ich nicht!

00:10:40: Ich kannte das nicht.

00:10:41: Genau, also wir sind jetzt da angekommen wo wir mal kurz erzählt haben worum es speziell in unserem geliebten Lädchen geht.

00:10:50: soll ich noch ein bisschen was über die Diakonie erzählen oder wollen wir gleich im Laden

00:10:53: bleiben?

00:10:53: Sag doch kurz zwei drei Sätze Und dann...

00:10:56: Also ein paar Fakten noch raus.

00:10:57: Hau

00:10:57: mal deine Fakte raus!

00:10:58: Weil

00:10:58: darum geht es ja schon bei Podcaston, dass wir auch quasi die Organisation vorstellen.

00:11:03: Die Diakonie, wo Diakonia Klanz am Acht dazugehört unterstützt Zwarhundert Einrichtungen mit Menschen in sozialen Notlagen, sie bietet Beratung und Pflege- und Hilfe.

00:11:14: So schreiben Sie auf Ihrer Website in allen Lebenslagen und betreiben eben auch Kitas Altenheime und Beratungsstellen für Asylsuchende und Wohnungshilfe usw.

00:11:24: Die machen auch Fortbildungen übrigens.

00:11:26: Das ist auch immer wieder kann man suchen im Online-Suchen wo sich diese Leute halt zum Beispiel ... Diese Leute wie das klingt!

00:11:33: Wo sich die Leute gerne

00:11:35: fortbilden

00:11:36: möchten.

00:11:38: Tonvergriff,

00:11:39: geschnitten Schnitt.

00:11:40: Die machen zum Beispiel auch Fortbildungen, wo Leute dann üben können am Computer... Ich wollte mich da auch mal anmelden!

00:11:47: Ich verzweifle immer noch in den Excel-Listen.

00:11:49: Ich habe

00:11:49: es vorhin nicht geschafft eine E-Mail zu schreiben und alle angerufen ich so, hab' ich die E-mail gesendet?

00:11:54: Weil ich hab das Gefühl, ich hab' die nicht gesendelt!

00:11:57: Wir haben's geklärt, ich habs' gesendete?

00:11:58: Ja,

00:11:59: könnte auch ich sein.

00:12:00: also man hat sich irgendwie das Nötigse draufgeschafft.

00:12:02: Also gut hier geht es quasi darum dass wir Wie kann man das sagen?

00:12:07: Den Schwächeren in der Gesellschaft helfen sich zu integrieren.

00:12:12: Das Wort Schwächer finde ich schwierig!

00:12:14: Das Wort schwächer ist schwierig, wie würdest du es nennen?

00:12:17: Einfach Langzeitarbeitslosen die Chance zu geben, sich wieder integrieren zu können.

00:12:22: Weil

00:12:22: es stehen ja so viele unterschiedliche Gründe dahinter wie sowas passiert ist oder warum das so ist?

00:12:28: Ja ganz genau!

00:12:29: So also kommen wir dann eben an in unserem bezaubernden kleinen Lädchen von der große Laden mit Klamotten und hinten wie du schon sagtest der kleine.

00:12:38: Du hast eine sehr besondere Beziehung auch nochmal zum Laden

00:12:42: Weil er mich so geflasht hat, wie ich ihn das erste Mal dann gesehen habe.

00:12:45: Ich hab im BR dieses Ding rübergesprochen und da schaue ich mir jetzt natürlich auch mal an.

00:12:49: Bin da hier hingefahren!

00:12:51: Und es liegt in Neuhausen.

00:12:52: Wer München nicht kennt, Neuhausen ist ein besonders schönes Stadtviertel mit viel alter Bausubstanz.

00:12:59: Und diese Blutenburgstraße wo das eben ist... Da sind so ganz viele... Wie eine kleine Baumallee die durch die ganze Straße geht?

00:13:06: Es ist wahnsinnig lauschig.

00:13:08: Und dann geht es eben so ein kleines Wegelein hinter den Laden und da, wie du schon sagst, wie so ein Kleines Haus oder Pavillon oder so noch mal ab die Grenze in einem Innenhof.

00:13:17: Die Innenhäufe sind... Da

00:13:19: ist doch ein Kindergarten auch?

00:13:20: Oder im Innenhof?

00:13:22: Ja!

00:13:22: Genau, so nach hinten.

00:13:23: Der könnte wahrscheinlich auch zur Diakonie gehören.

00:13:25: Das wäre sehr wahrscheinlich weil die ja vorne auch an der Hauptstraße am Ring sowieso könnte sein.

00:13:31: Na und das fand ich so schön.

00:13:32: Es hat mich so begeistert dass ich meinen zweiten Romanen die Galerie der Düfte bei der spielt in München und Florenz dort angesiedelt habe.

00:13:41: Denn meine Hauptfigur ist da eine junge Frau, die Naturkosmetik selber herstellt und auch destilliert usw.

00:13:48: Und ich hab dann im Vorderhaus eben ... Habe ich die Apotheke der Eltern angesiedeln?

00:13:54: Im Hinterhaus ist dann quasi so ihre eigene Werkstatt und wo sie verkauft.

00:13:59: Und hab's natürlich vielleicht noch ein bisschen lauschiger gemacht.

00:14:01: Die ist dahinten aussieht und noch drei Blumentöpfe in meiner Fantasie mit dazu gestellt.

00:14:06: Ja!

00:14:07: Und du hast mir

00:14:08: Ich hab dir?

00:14:08: Ja, ich muss wieder abweichen.

00:14:10: Weil ich das so schön finde... Wir erzählen ja oft was wir so zusammen machen!

00:14:14: Also, ja, wir binschen.

00:14:16: Aber

00:14:17: wir haben viele unterschiedliche Hobbys.

00:14:20: Und ja, ähm, wir gehen zusammen einkaufen.

00:14:22: Klamotten sind so ein Ding.

00:14:24: aber du hast dich ja schon auch immer sehr engagiert wenn ich schreibe und hast mir für alle meine Romane für die hundert Stück, die ich bereits verlegt habe Ich glaube, es sind sechs.

00:14:37: Das waren

00:14:37: hundertzwei.

00:14:39: Egal!

00:14:40: Aber du hast mir für alle Romane nämlich... Wir haben im Vorfeld immer besprochen das und das möchte ich machen da ist es angesiedelt.

00:14:46: Hast Du mir nämlich immer eine Art Besetzungsliste gemacht?

00:14:52: Erzähl mal.

00:14:53: Naja, ich finde oder dir geht's ja auch so und ich glaube viele Leute die schreiben kennen das auch von sich wenn man seine Charaktere erstellt dann lohnt es sich oft eine Person zu haben, wo man weiß die sieht so aus.

00:15:06: Ein Bild zu haben an das man sich anlehnen kann jetzt nicht nur oder nicht zwangsweise von der Persönlichkeit aber vor allem auch vom Aussehen.

00:15:13: und da wir halt viele Filme und Serien gucken lohnt ist natürlich sehr für uns Vorbilder aus manchen Filmen und Seriens zu

00:15:20: haben.

00:15:20: genau

00:15:20: und deswegen könnte es durchaus sein wenn in deinen Büchern bestimmte Charaktere

00:15:25: Also streng genommen alle, man könnte alle.

00:15:28: Und so ganz treue Leser mit denen ich dann auch Instagram Buchblogger hin und her geschrieben habe die wissen das teilweise sogar Wer dahinter steht.

00:15:35: nicht jeder möchte es wissen Weil viele haben ja ihr eigenes Kopfkino und möchten nicht wissen wen ich besetzt hab.

00:15:41: Aber für mich beim Schreiben war's immer super hilfreich.

00:15:44: Du hast mir dann so Collagen gebaut jeweils für die Figur also Nichts so sehr wirklich am Schauspieler angelehnt Sondern tatsächlich

00:15:51: auch in

00:15:52: einer Figur In einem bestimmten... Auch die Charaktereigen und so die kleinen Schwuligkeiten, was an der Ding mit dran hängt.

00:15:59: Das fand ich mir ganz toll!

00:16:01: Und das verraten wir jetzt noch schnell weil meine männliche Hauptfigur... Ich gucke mich die Serie gerade wieder.

00:16:05: es ist schauderlich aber ich bin so schauerlich erregt, weil die Bums sind so hübsch.

00:16:12: Ich guke gerade wieder supernetschel, dass eine grausige Serie mit vielen Monstern.

00:16:17: Aber der Hauptdarsteller.

00:16:19: Also einer

00:16:19: der Hauptarbeitersteller?

00:16:20: Einer

00:16:20: der beiden, in der Rolle heißt er Dean.

00:16:24: Jensen Eggles sieht aus wie ein junger Gott und den habe ich mir quasi als Vorbild für die männliche Hauptfigur in diesem Roman, der in eigentlich unserem Second Hand Laden spielt.

00:16:35: Wow!

00:16:35: Und jetzt haben wir den Kreis geschlossen.

00:16:36: ne?

00:16:37: Das war ein großer Kreis aber wurde geschlossen.

00:16:39: Wunderbar!

00:16:40: Genau so.

00:16:41: ja das Second Hand Laden warum... Warum kauft man Second Hand?

00:16:47: Ja, also ich glaube da gibt's unterschiedliche Motivationen.

00:16:52: Einer kann natürlich der... Jetzt hab' ich wieder in der Englisch schon mal im Kopf der Price Point sein!

00:16:59: Also einfach der Preis sein.

00:17:02: Obwohl man natürlich unterscheiden muss weil gerade auch in München es gibt natürlich viel Second Hand was sehr teuer ist und es gibt Second Hand wo man sagt das ist erschwinglicher.

00:17:11: Darf ich da gleich einhaken?

00:17:12: Ja,

00:17:12: Hakel.

00:17:13: Weil ich ja eben aus dem BR Kone und habe gerade einen Beitrag für Plus-Minus gesprochen... ...und es ging um...

00:17:19: Second Hand!

00:17:20: Zu meiner Autorin gesagt, mega das passt ja grade gut.

00:17:23: Und da hatten wir nämlich genau diese Aufreihung.

00:17:25: Worum geht's den Leuten haben eine Umfrage auch jetzt gerade in München der Stadt gemacht.

00:17:29: Tatsächlich ist der Preis ist das A&O Und gedreht haben sie Ich hab' den Namen verdrängt In so einem Laden wie du gerade beschrieben hast Der so richtig teure Designersachen hat.

00:17:41: Da saß ich ja.

00:17:41: Ich saß ja blass gerade vor dem Mikrofon, weil da kaufen Leute dann einen kleinen Trenchcode für dreihundertfünfzig Euro was ich noch akzeptabel finde für ein guter Mantel der ursprünglich jetzt kommt der Witz Carrie Bradshaw.

00:17:56: Zwei-tausend fünfhundert gekostet hätte.

00:18:00: Wahnsinn!

00:18:01: Also da bin ich draußen, aber sowas von.

00:18:03: Echt

00:18:03: so?

00:18:04: Ich hab ja noch einen anderen Secondhand-Laden in denen ich manchmal gehe in München und in der Nähe vom Viktorianmarkt.

00:18:11: Und als ich da letztes Mal reingegangen bin, da hatten sie plötzlich so viele Designerklamotten, wo ich mir dachte das kann ich mir nicht leisten!

00:18:18: Aber in dem Laden sind... Den du jetzt gerade beschreibst, ich war einmal drin habe ein Rock rausgezogen.

00:18:22: Ja.

00:18:23: Gefangen für mich gefangen ist schön.

00:18:25: Es sind sehr viele sehr junge Leute stimmt es?

00:18:28: Ja.

00:18:29: Und die kaufen dann nämlich diese Immer noch aktuelle Mode.

00:18:32: Ich hab mich bestimmt schon mal drüber mokiert, ich find das... Naja diese weiten Schlaghosen mag ich auch sehr gerne also so sehr lässig.

00:18:39: die Malene Steele auch in Jeans finde ich super und dann tragt ihr ihr die Gensies und

00:18:45: stopp er sei nämlich nicht Fensil.

00:18:47: bin ich offended Und ich will nicht im Boot mit allen anderen sein.

00:18:51: Na gut.

00:18:52: Aber die, die in dem Boot sitzen, viele junge Leute tragen dann dazu merkwürdig gemusterte Hemdblusen und die Bloussons ihrer Großväter.

00:19:01: Okay, setz mich wieder ins Boot rein!

00:19:03: Ich sitze im Boot.

00:19:04: Bei den

00:19:04: Blousons bist du dabei?

00:19:05: Bin ich voll dabei.

00:19:06: Und das sieht so... Bieder aus, so grobchen Bieder.

00:19:09: Und ich hab mir jüngst mal auch von unten so eine Jacke geschnappt weil ich eilig zur Tür raus musste.

00:19:14: Du glaubst ja nicht was ich von der Pforte in Freimann bis ins Studio für Komplimente gekriegt habe vor allem von jungen Leuten.

00:19:20: Boah du siehst ja heute war toll und ich dachte bin nur...ich sehe unmöglich aus!

00:19:25: Aber das gerade in gut.

00:19:27: In unserem Der Conia Kleidsam ist die Auswahl eher ein bisschen gesetzter Weil, glaube ich viele Frauen auch meines Alters ihre Sachen darüber

00:19:37: geben.

00:19:37: Aber auf sehr gehobene Qualität.

00:19:41: Und

00:19:41: super schön du musst das Wort erklären, kuratiert.

00:19:45: also als Kunstgeschichtler kannst du das Wort?

00:19:48: Kuratiert Definition Doppelpunkt.

00:19:51: Na ja, kurativ bedeutet dann einfach es ist schön hergerichtet.

00:19:55: Du gehst in den Laden rein sowohl vorne als auch hinten.

00:19:58: Es ist teilweise nach Farben sortiert Größen, nach welche.

00:20:03: ist das jetzt eine Hose?

00:20:04: Ist das ne Bluse.

00:20:06: Dann hast du eben auch Schuhe und Accessoires und Taschen die dann teilweise in Regalen so schön hergerichtet wurden und schmuck also es einfach alles richtig schön her gerichtet dort.

00:20:15: Ich habe die Sonnenbrille nicht mehr gekauft.

00:20:17: Es tut mir so leid Weil

00:20:18: wie wir raus und ich dachte noch kaufe ich diese fantastische Sonnenbrelle.

00:20:21: sie kostete zehn Euro.

00:20:23: Aber ich dachte, Mensch nein du hast schon viel zu viele Sonnenbrillen.

00:20:27: Und das geht mir ja oft so wenn ich dann zu Hause bin und hab's nicht gefangen wie ich immer gerne sage... ...und ich bin am nächsten Tag wieder hingefahren.

00:20:34: Und sie war weg?

00:20:35: Sie war weg!

00:20:36: So, ich hatte auch gerade so ein Erlebnis.

00:20:38: Ich war ja...weil und ich waren ja am Valentinstag waren wir beim IKEA weil wir ja bald um zehn belachten uns besuchen was.. ..und davor sind wir gegenüber zu Mirzau Du Mont gegangen.

00:20:47: die haben ja meistens auch teure Sachen aber wir dachten uns wir schauen mal durch und da habe ich Teller gefunden Die haben nur zwei Euro gekostet, sie waren großartig und ich hab natürlich gesagt komm wir gehen nach IKEA nochmal rüber.

00:20:58: Nee kannst du vergessen!

00:21:00: Das war schon ein trauer Moment ja.

00:21:05: Und

00:21:05: dann waren wir gestern ja eben weil.

00:21:07: du hast mal so eben am Rande eingeflochten als wäre nichts und wir werden eine eigene oder fünf Sendungen drüber machen Walle und Ich wird Xenia bald um also... Du ziehst bald aus, was das in der ganzen Bandbreite bedeutet.

00:21:22: Wollen wir gar nicht diskutieren?

00:21:23: Im Moment bin ich ja noch in diesem Zustand wo ich mir denke Ich freue mich so für dich weil die Wohnung dir gefunden habt ist zu bezaubern und ich erinnere mich an meine erste Wohnung Und wie unglaublich schön es gewesen ist da etwas einzurichten und sich zu überlegen Was man draus machen könnte und so.

00:21:39: und ich finde isso Mega, wie ihr zwei das angeht.

00:21:43: Weil ihr ja tatsächlich ... Du bringst ein paar wenige Möbchen von hier zu Hause mit?

00:21:47: Ja!

00:21:48: Weil er hat schon einiges, weil er eine eigene Wohnung hatte oder hatte dann.

00:21:52: Aber ihr macht ganz viel Gebrauchtes.

00:21:55: Wir waren eben hier Diakonia in dem Sozialkaufhaus nennt sich das wo Leute auch ihre Sachen umsonst abgeben.

00:22:01: da gibt's Möbel und alles.

00:22:04: Und die hatten Tisch gestern mitgenommen Und ich finde das so bezaubernd, mit welcher Sorgfalt und Liebe aber auch Bescheidenheit und Freude ihr die alten Sachen zusammensucht.

00:22:18: Ja.

00:22:18: Wo der Walle dann auch sagt ... Der hat nämlich viel von deinem Papa!

00:22:22: Das hättest du gar nicht gedacht, aber ... Will!

00:22:24: Ja, reparieren!

00:22:25: Wer

00:22:26: will was secondhand reden?

00:22:27: Reden wir natürlich auch über Abcycling und übers Renovieren Renovieren, reparieren?

00:22:32: Ja alles renovieren und reparieren.

00:22:35: Restaurant!

00:22:35: Doch weil ich der Meinung bin also sehr der Meinung Bin wie schön ist das wenn wir alte Dinge sowohl Kleidung als auch Schmuck als auch Geräte selbstverständlich und bis hin zu Häusern kräftiges Nicken meiner Tochter restaurieren und erhalten.

00:22:57: Wo ihr dann sagt, was hat er gekostet?

00:23:00: Dreißig Euro.

00:23:03: Ja, aber ich finde das super!

00:23:04: Also nicht so nach dem Motto, kostet die Welt, ich nehme den Kredit auf, ich

00:23:07: haue jetzt

00:23:07: etwas raus.

00:23:09: Wie rührend liebt ihr, dann schaut die Sachen zusammen zu suchen?

00:23:12: Jetzt muss man auch dazu sagen, weil – und es sind ja beide studierte Historiker Und da haben uns kennengelernt über die Vintage-Community.

00:23:20: Wir haben natürlich auch einen Hang, wir lieben diese Ästhetik von alten Dingen, Antiquitäten... Ich mag so ein bisschen Shabby Chic!

00:23:27: Das ist natürlich, sagen wir es mal so, vorteilhaft wenn man viel Second Hand shoppen geht sowohl für Kleidung als auch für Möbeln.

00:23:34: Aber nichtsdestotrotz glaube ich viele Leute werden überrascht was man alles findet Wenn man Second Hand einkaufen geht bei Klamotten wie wir sie jetzt vorstellen aber auch beim Möbeln Bei wirklich allem also Kunst

00:23:45: und Krämpel

00:23:46: Kunst und Krämpel.

00:23:47: Genau, auch aus Krämpfen kann man natürlich durchaus was machen.

00:23:50: Ja also weil du von Vorteil sprichst ich habe mir das nämlich irgendwo notiert.

00:23:53: Nachhaltigkeit bei Kleidung.

00:23:55: ja

00:23:56: dass zum Beispiel... Ich glaube jeder hat schon mal gehört dann schieben wir es wieder weg für ein neues T-Shirt in der Herstellung zweieinhalb tausend bis dreitausend Liter Wasser benötigt werden und dass so einen T-shirt im Durchschnitt neun Monate getragen wird Und dann halt entweder auf der Deponie normalerweise landet oder irgendwo vor Brand wird.

00:24:18: Also es ist auch sehr umweltschonend, zum Beispiel Secondhand-Kleidung zu tragen.

00:24:22: Total!

00:24:23: Also kleiner Appell nochmal an alle die uns zuhören wenn ihr Sachen habt und ihr seid im Raum München oder es gibt's ja auch in anderen Städten, in anderen großen Städte gibt's hier die Diakonie auch?

00:24:32: Ja Dann bitte immer dort abgeben, das ist ganz einfach.

00:24:36: Die haben entweder geht in den Laden oder die haben ja auch einfach so Container wo man das rein werfen kann ähnlich wie bei den Altkleidern.

00:24:43: aber es gibt ja auch so viele andere Möglichkeiten.

00:24:45: ich bin hier oft auch auf Kleider-Tauschpartys die gibts ja auch überall.

00:24:49: das heißt jeder bringt einfach seine Klamotten mit und dann tauscht man und nimmt was mit.

00:24:52: und das ist ziemlich cool.

00:24:54: wenn wir jetzt nicht nur über Nachhaltigkeit sondern auch über persönlichen Stil reden dass man ganz viele Dinge ausprobieren kann und zwar ohne Druck Weil wenn du in einem Laden bist und du kaufst dir was Neues, dann denkst du dir lohnt sich das Herz.

00:25:07: Gebe ich das Geld jetzt dafür aus?

00:25:09: Und es ist ein neues Stück!

00:25:10: Das ist irgendwie viel mit Druck verbunden.

00:25:13: Kleidertauschpartys ist es cool, dass du kein Geld ausgibst.

00:25:16: Das heißt, du kannst einfach sagen, da nehm ich das mit und probier's, dann nehm' ich das mal und probiers'.

00:25:21: Und auch bei der Diakonie natürlich, du zeigst für die Klamotten aber du kommst an so individuelle Stücke, die in den ganzen Fast-Fashion-Läden, die werden dir niemals begegnet.

00:25:31: Das heisst, du kannst viel mehr ausprobieren!

00:25:33: Du siehst dich im ganz anderen Licht als du vielleicht jetzt nur bei Zara und Mango & Co.

00:25:39: Dich gesehen hättest.

00:25:41: Du hast einen viel individuelleren Stil.

00:25:43: Also, individuelle Stücke, da möchte ich drauf zu sprechen kommen, entdecke ich ja manchmal ganz besondere bei Diakonia Kleidsam zum Beispiel... Ich weiß nicht, erinnerst du dich letzten Herbst?

00:25:55: Ja!

00:25:58: an den, ich sage mal knapp knielangen Wollrock in Braun mit einem ganz dezenten fliederfarbenen Karo-Muster.

00:26:06: Den habe ich auf den ersten Blick sauschön gefunden und dann war der noch in meiner Größe.

00:26:14: Du erinnerst dich,

00:26:15: ich erinnere mich.

00:26:15: Ich will aber dass du es erzählst.

00:26:17: Wirklich?

00:26:17: Ja und mit der... Also

00:26:18: ich schwöre.

00:26:19: auf den ersten Blick habe ich mir gedacht was ist das für ein toller Rock?

00:26:22: und erst auf den zweiten ist mir klar geworden, dass es mein Rock ist.

00:26:27: Dass ich ihn nämlich abgegeben habe!

00:26:30: Und also in dem Fall habe ich ihn nicht zurückgekauft, aber es ist auch schon passiert, dass sich Stücke dann wieder ein Jahr später oder so gekauft haben weil Kladung durchläuft ja bei uns immer, dass

00:26:40: auch das ist ein eigener Kreislauf.

00:26:42: Genau!

00:26:42: Der folgende Mausen funktioniert von mir ausrangiertes zu dir.

00:26:47: Ja.

00:26:47: Entweder sagst du gleich, das trage ich nie dann kommts zur Kleidetausch oder eben nach Gleitsam.

00:26:53: Oder die anderen Sachen trägst du eine Zeit lang?

00:26:56: Ich sage dann super sieht das aus an dir, sieht fantastisch aus... Gib es

00:26:59: mir wieder, dann gebe ich's an dich zurück, dann schälst du fest, es gefällt ihr doch nicht, da gibt´s es an mich zurück Dann kommt's zu Gleitsam und dann kaufst Du es wieder zurück und dann starten wir von vorne.

00:27:09: Nein, ich kaufe es nicht immer wieder zurück.

00:27:11: Aber du hast recht!

00:27:12: Einmal sind wir rein und da hatte eine Verkäuferin bei Kleidsam eine Hose an die ich vorher auf mich geben hatte.

00:27:17: Richtig.

00:27:17: Das habe ich auch total gefreut weil... Also auch ehrlich zu sehen wie die Kleidung dann das andere Leute für dies ist neu so wie für uns sind diese Stücke ja quasi nagelneul?

00:27:28: Ich habe ja von Opa SR gestorben Es hab' ich ja ein paar Klamotten besonders auch so Jacken und so übernommen Und da gab's eben auch so einen Louson Den ich eigentlich ganz toll fand, aber war ein bisschen zu groß für mich.

00:27:39: Und den habe ich vor einen zwei Jahren bei einer Klettertauschparty abgegeben und es tat mir ein bisschen weh.

00:27:44: Ich dachte mir auch mal, das ist von Opa und das gebe ich jetzt hier ab!

00:27:46: Aber ich hab dann gesehen welches Mädchen die hat so total... Das kann man wirklich sagen.

00:27:51: Und ich liebe biedere Klamotten, aber das war ein wirklich biederer Blouson, okay?

00:27:55: Es waren Rentner-Blousons.

00:27:56: Wir sind Alternativen.

00:27:57: Es waren

00:27:58: rentner Blousons und es war so richtig junges alternatives Mädchen die den mitgenommen hat und zuerst dachte mir ok, aber irgendwie auch süß.

00:28:06: Zu wissen wer das dann weiter trägt ist schon süß!

00:28:09: Das wird ganz große Freude daran haben.

00:28:12: Ja gut, also es geht darum in der heutigen Zeit und das ist auch unser Appell.

00:28:16: zum einen reden wir selbstverständlich über soziale Integration.

00:28:20: das will ich jetzt heute auch gar nicht aus dem Fokus verlieren.

00:28:23: ja Es geht nicht nur darum.

00:28:24: für uns natürlich schon Wir kaufen dort sehr gern Klamotten ein wir geben welche ab.

00:28:28: es geht natürlich schon auch sehr Darum dass das eben Ein Arbeitgeber ist der Leuten quasi wieder zurück in den Arbeitsmarkt hilft und Struktur gibt natürlich auch für den Alltag.

00:28:40: Denn keine Arbeit zu haben, stelle ich mir wirklich schlimm vor bei den Leuten die dort arbeiten in unserem Secondhand.

00:28:49: Wir haben es schon gesagt, das sehe ich nur Frauen im Kofferhaus Beidele also Männer und Frauen übrigens Plaudertaschen.

00:28:56: Die

00:28:56: waren so süß!

00:28:57: Gestern Abend oder wie wir da

00:28:59: waren?

00:28:59: Ich stand ja ein paar Meter entfernt.

00:29:00: Der Wall

00:29:01: ist gar nicht mehr weggekommen.

00:29:02: Der ist nicht weggekommen aber Leute reagieren ja immer sehr.

00:29:04: Leute reden einfach gerne mit Walle.

00:29:06: Walla sehr Weil er so ein offenes, freundliche Aura hat.

00:29:09: Aber egal.

00:29:10: Die waren super süß!

00:29:12: Gelesen hatte ich ja über das Sozialkaufhaus, dass zum Beispiel im Untergeschoss eine Frau arbeitet mit Sozialphobie.

00:29:20: Was Sinn macht, wo sie gesagt haben wir können sie natürlich nicht in den Verkauf einsetzen.

00:29:24: also die oben haben garantiert keine soziale Familie.

00:29:26: Die plaudern wirklich gerne oder sind superreiz.

00:29:30: Aber die ist dann halt zum Beispiel unten wo die beim Waren eingang und sortiert Bücher, etiketiert usw.

00:29:37: Und findet dann natürlich auch die Struktur im Alltag.

00:29:41: Denn das sind alles Leute, die schon in sozialen Maßnahmen sind, d.h.

00:29:45: vom Staat irgendwie gefördert.

00:29:47: Denn verdienen tun sie da wirklich überschaubar wenig.

00:29:50: Aber das steht eigentlich nicht im Vordergrund.

00:29:52: Es geht darum, dass du wieder Strukturen deinen Tag kriegst, dass Du Dich was traust.

00:29:56: Ich habe einen Artikel gelesen.

00:29:57: Da hat eine Mitarbeiterin gesagt, Sie ist jetzt schon seit sieben Jahren dabei wie eine Olympiade, nur ohne Medaille.

00:30:06: Aber sie ist die Siegerin!

00:30:08: Sie hat gewonnen weil sie sich halt so glücklich und so selbst wirksam fühlt dabei.

00:30:15: Ist schon super.

00:30:16: Warst du es

00:30:17: schon?

00:30:17: Ich weiß nicht, warst du das?

00:30:19: Bin ich schockiert?

00:30:19: Moment... Du

00:30:20: hast Zitate.

00:30:21: ne?

00:30:21: Aber

00:30:22: sicher.

00:30:22: Hau

00:30:22: deine Zitatorung.

00:30:23: Also ich

00:30:24: habe Zitate aber diesmal geht es weder um Schuhe oder Klamotten, oder unsere Kaufluß.

00:30:31: Es geht dann tatsächlich mehr um soziale Projekte und das Miteinander in unserer Gesellschaft.

00:30:37: Weißt du es zufällig?

00:30:39: Grundgesetz?

00:30:40: Artikel eins...

00:30:42: Echt?!

00:30:43: Was ist es?

00:30:43: Ja wie der heißt?

00:30:44: kennst du

00:30:44: den?

00:30:45: Die würde des Menschen das unantrassbar.

00:30:46: Ach du kennst das gut für dich?

00:30:47: Ich habe

00:30:48: eine schulische Bildung hinter mir!

00:30:50: Ja die hab ich auch, aber ich hätte es wahrscheinlich längst vergisst.

00:30:52: Ich

00:30:52: glaube das ist tatsächlich der einzige Artikel den ich sagen könnte

00:30:56: Es ist ja auch einer der wichtigsten.

00:30:57: Aber das ist wirklich ein wichtiger.

00:30:59: Genau,

00:30:59: also das wäre schon mein erstes Zitat eigentlich der Artikel eins aus dem Grundgesetz.

00:31:03: Die

00:31:03: Würde des Menschen ist unantastbar?

00:31:05: Ja!

00:31:05: Der

00:31:06: Arbeit haben und integriert sein.

00:31:09: Gebraucht werden, zeigen was man kann mit anderen Leuten interagieren... Ist

00:31:13: ein Aspekt von Menschenwürde zurückzugeben die es vielleicht mal verloren haben.

00:31:19: Und das zweite Zitat ist von Gustav Heinemann.

00:31:22: Das musste ich selber nachschauen, es wusste ich nicht... Wer ist Gustav

00:31:24: Heinemann?

00:31:25: Der war unser dritter Bundespräsident.

00:31:27: Aha!

00:31:28: Also ist schon

00:31:29: ein bisschen her.

00:31:29: Eine

00:31:29: gute Weile her.

00:31:31: und der hat gesagt man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verferrt.

00:31:39: Ja.

00:31:40: Und da kann man dann doch sagen dass Diakonia sehr dazu beiträgt dass auch die schwächsten Glieder der Gesellschaft integriert werden und dazugehören, wir ihnen auf Augenhöhe begegnen können.

00:31:52: Und sie uns im Letzten zum Beispiel?

00:31:55: Ja klar!

00:31:56: Aber also nicht irgendwie ausgegrenzt sind.

00:31:59: das finde ich unglaublich wichtig.

00:32:01: Also den Aufruf zur Sachspende den hast du schon gemacht.

00:32:04: Ja, dann habe ich quasi schon gemacht.

00:32:06: Und bei der Gelegenheit sollten wir noch einmal erwähnen dass jetzt diese ganze Sendung ist.

00:32:11: wichtig gehört dazu im Rahmen des Podcasts gelaufen ist?

00:32:14: Richtig!

00:32:14: Ja genau das ist ganz wichtig.

00:32:16: Unsere Spezialfolge?

00:32:17: Unsere Specialfolge denn wir kommen tatsächlich nicht jeden Dienstag nicht, dass ihr das jetzt denkt.

00:32:22: Das packen wir doch nicht ganz und darum sind hier diesmal auch tatsächlich nur... Ich mache wieder meine Antungsstriche in der Luft.

00:32:28: Ja, gell?

00:32:29: Sind also nur im Audio diesmal zu hören und auch auf YouTube stellen.

00:32:32: Was machen wir da?

00:32:33: Stellen wir einfach so eine Cover rein!

00:32:35: Dann kann man keine Ahnung, dreißig Minuten...

00:32:37: Das Cover

00:32:38: anstehen.

00:32:39: Ist ja auch ein schönes Cover, ne?

00:32:40: Ja

00:32:41: sehr schön oder halt einfach nur gucken genau.

00:32:43: Und kleiner Teaser wie geht es weiter?

00:32:46: unsere nächste Folge der nächsten Podcast wird den Titel haben

00:32:51: GNTM meets Calendar Girls.

00:32:55: Ja.

00:32:55: So kennt jetzt jeder GNTM und kennt jetzt wieder Calendar Girls, also könnt ihr jetzt googeln oder warten bis uns Folge rauskommt?

00:33:02: Ja aber GNTm kennt natürlich jeder zumindest in der Langform die da heißt

00:33:06: Germany's Next Top Model

00:33:08: Die aktuell gerade läuft und da haben wir im Februar mit dem Casting begonnen.

00:33:16: Wir gucken es

00:33:17: immer Es ist unsere Guilty Pleasure

00:33:19: Genau.

00:33:20: Ich habe noch eine andere Guilty Pleasure, da kann ich irgendwie... Ja, guck mich nicht so an!

00:33:23: Ich erzähle das jetzt heute nicht.

00:33:25: Wer zählst du es mir danach?

00:33:26: Du weißt es ja aber er erzähle ich dann irgendwann auch genau.

00:33:30: Aber meets calendar girls und über die sagen wir gar nicht viel außer dass das ein paar englische ladies von einem Landfrauenverein gewesen sind oder sind, die auch für einen guten Zweck also darum schließt sich der Kreis finde ich heute mit unserem Podcast und das Sozialprojekt für einen guten Zweck blank gezogen haben.

00:33:50: Also, die hatten eher weniger Klamotten an?

00:33:52: Die hatten sehr viel ...

00:33:53: Als wir in der Diakonie.

00:33:55: Genau!

00:33:56: Mal so ein Blümchen vor sich stehen oder eine Teekanne in der Hand oder so wäre ja nicht weiter interessant, wenn die Damen damals nicht so zwischen fünfundvierzig und fünfundsechzig gewesen wären.

00:34:06: und erzählen wir das nicht immer mehr.

00:34:09: zehn Jahre später aufgrund von rasendem Erfolg

00:34:12: noch mal blankgezogen

00:34:13: Und da war die älteste von ihnen dann seventy-fünf?

00:34:15: Ja

00:34:15: Also wieso die Blanke zogen haben und wieso wir sie deswegen cool finden,

00:34:20: erzählen wir in der nächsten Folge.

00:34:21: Ja.

00:34:22: Okay?

00:34:23: Dann noch mal Grüße an den Podcast-Ton.

00:34:26: Genau!

00:34:26: Hören

00:34:26: aus!

00:34:27: Gehört

00:34:27: auch in anderen Folgen rein.

00:34:28: Die ganze Woche überall unter dem ... Unter diesem Hashtag-Podcast-Tons findet ihr ganz viele Folgen.

00:34:34: Ja, reinhören.

00:34:35: Guckt

00:34:35: die Diakonie nochmal an.

00:34:37: Und bedingt... Schaut wo es dir in eurer

00:34:39: Area so gibt's.

00:34:40: In den großen Städten glaube ich, wenn die überall sein.

00:34:42: Genau.

00:34:43: Wir freuen uns, dass wir das vorstellen durften.

00:34:44: Bis zum nächsten

00:34:45: Mal!

00:34:46: Bis dann Tschüss.

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